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Die Raupe

28.04.2016 11:40

Gott hat uns 'ne Menge zu erzählen.
Heute sah ich eine wunderschöne Raupe, wie sie quer über den Fahrradweg marschierte.
Für eine Raupe war sie sicherlich flott, für uns Menschen ein bisschen schneller als ne Schnecke.

Sie machte nicht den Eindruck, als würde sie unsicher sein und sich 1000 Sorgen machen, ob sie da je über den gefährlichen Weg kommt.
Aus ihrer Sicht war die Chance zu überleben sicherlich nicht hoch, Riesen mit Schuhen, die allein eine Sonnenfinsternis verursachen können, liefen da lang, undefinierbare Geschosse fegten über den Weg, sie aber vertraute und marschierte weiter.

Plötzlich sah ich zwei Fahrradfahrer, sie kamen sehr schnell direkt auf der Seite des Weges, auf der die Raupe war auf sie zu. Es waren insgesamt vier Reifen auf unterschiedlichen Spuren, die die Straße plätteten, aber die Raupe lief.

In einem Moment waren sie da, ich schaute nur auf die Raupe, die sich ohne Unterlass weiterbewegte. Der erste Fahrradfahrer kam, schoss wenige Zentimeter links vor ihr vorbei, die Raupe lief weiter, der zweite Fahrradfahrer kam und schoss rechts an ihr vorbei, da, wo die Raupe gerade noch gelaufen war. Der Raupe war kein Haar gekrümmt. Sie hatte den Weg überquert.

Wie viel Sorgen hätte sich der Mensch in einer ähnlichen Situation wohl gemacht, er wäre wohl schon vorher an seinen Sorgen gestorben bevor er den ersten Schritt getan hätte.

Wir sind so empfindliche Wesen, dennoch haben wir bis hierhin überlebt, es gibt eine liebende Hand, die uns führt, lasst uns vertrauen!