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Über Daniel Peter

Bereits als junger Mann begegnete mir auf meinen Reisen in Südostasien immer wieder der Spruch: „Das Glück liegt in Deinem Inneren.“ Das hörte sich plausibel an, aber so richtig verstand ich nicht, was mit meinem Inneren gemeint war. Waren es meine Gedanken? Und falls es sich um diese handelte, wo genau sollte da das Glück liegen? Oder gab es sonst noch etwas in meinem Inneren? Immer wieder tauchten Sprüche auf, die mich sehr faszinierten, wie zum Beispiel „Your mind creates the world“, „Wherever I travel, I am going home“ oder „Alles ist Bewusstsein“. 

Zugleich spürte ich stets intuitiv, dass die Welt „nur“ ein Traum ist. Wenn mich jemand fragte, warum ich das dachte, antwortete ich: „Die Welt ist zu großartig, als dass sie materielle Wirklichkeit sein könnte.“ Oder ich sagte: „Wenn ich Gott wäre, würde ich sie lediglich als einen Traum erschaffen, einfach weil es rationeller ist und aufs Gleiche hinauskommt.“ 

Begierig habe ich dann solche Filme wie „Matrix“, „Inception“, „Her“, „Lucy“ oder „Die Truman Show“, in denen solche oder ähnliche Gedanken thematisiert werden, in mich aufgesogen. Ein großer Meilenstein war dann die Entdeckung des Buches „Sei der Du bist“ von Ramana Maharshi. Er war der erste Mensch, der dies für mich erklären konnte. Dennoch war ich noch ein weites Stück davon entfernt, aus der Erfahrung heraus zu verstehen, was er meinte, und bewahrte seine Worte lediglich viele Jahre in meinem Herzen auf und spürte ihrer Wirkung nach, ohne dass ich aufhören konnte, darüber nachzudenken. Schließlich begann ich, zu meditieren und die Meditation zu einem Bestandteil meines Lebens zu machen.  An dem Ort, wo vorher alles in mir sagte „Du hast keine Zeit“, eröffnete sich jetzt plötzlich ein Raum. Entstanden aus dem tiefen Verlangen, der Realität hinter der Realität näherzukommen. 

Doch ein großer Wendepunkt sollte erst viele Jahre später kommen, als ich einen in England lebenden Lehrer des Bewusstseins traf und diese Lehre Gestalt annahm. 

Doch wie bin ich zu dem Verlag gekommen? Das war eigentlich nie so direkt geplant, es entwickelte sich eher sprichwörtlich so wie die Jungfrau zum Kinde gekommen ist. Der Verlagsgründung war ein normales, langweiliges Leben als Angestellter vorausgegangen - ich habe gearbeitet, um Geld zu verdienen.

Wer kennt nicht diese Situation. Irgendwann, als ich mir während einer langen Autofahrt zur Firmenzentrale die Leere in meinem Leben erneut bewusst zu machen begann, sprach ich mit meiner damaligen Freundin am Telefon darüber. Sie fragte mich nur: „Was sagt Dir Dein Herz?“ Spontan antwortete ich: „Na kündigen!“ Ganz leicht war mir das über die Lippen gekommen, was mein Herz mir sagte.

Eigentlich war ich zur über 500 Kilometer entfernten Firmenzentrale von der Firmenleitung bestellt worden, um Verhandlungen mit der Firmenleitung aufzunehmen, in denen sie mich überzeugen wollten, einen schlechteren Vertrag zu akzeptieren. Aber als ich diese Worte ausgesprochen hatte, entstand gleichzeitig in mir das Gefühl, dass es kein Zurück mehr geben würde. „Wenn das die Stimme meines Herzens ist, dann gibt es nichts daran zu rütteln“, dachte ich. Es war aber die Vernunft, die sich als Angst normalerweise bemerkbar macht: „Du kannst doch nicht so einen guten Job einfach an den Nagel hängen! Vielleicht landest Du womöglich noch auf der Straße! Was willst Du denn überhaupt machen!“

Aber das Vertrauen in die Richtigkeit meiner spontan aus dem Herzen erwachsenen Antwort war so stark, dass in meinem Körper eine Art Glückshormon ausgeschüttet wurde, was mich alle Zweifel einfach wegfegen ließ wie nie zuvor in meinem Leben. In der Nacht im Hotel vor den eigentlichen Verhandlungen hatte ich noch einen Traum. Ich träumte, dass ich ein kleines Kind vor dem Ertrinken rettete. Der Traum war für mich eindeutig und bestärkte mich in meinem Vorhaben. Die Kündigung war auf jeden Fall leichter als die unmittelbare Zeit danach.

Es sollte noch mehr als ein weiteres Jahr dauern, bis ich dann endlich meine Berufung  fand. Aus meiner jetzigen Sicht würde ich sagen, es war ein kleiner Umweg, der allerdings sehr wichtig war. Ich litt an einem chronischen Müdigkeitssyndrom, das mich sehr belastete. Wenn ich eine Stunde lang mich einer Arbeit hingeben wollte, war ich danach schon wieder reif fürs Bett. So ging das monatelang. Ich bekam eines Tages einen Tipp: MMS. Ich nahm das Zeug und nach einer Woche war der Spuk vorbei.

„Wow, was ist das denn?“, dachte ich, „ich sollte mich definitiv für MMS engagieren und die Verbreitung dieses umwerfenden Mittels unterstützen.“ So bin ich dann auf die Idee gekommen, eine deutsche Version eines Dokumentarfilmes über MMS zu produzieren. Diese Entscheidung hat mich schließlich mit der Frage konfrontiert, wie ich den Film am besten unter die Menschen bringe. Die Antwort ist mir mühelos in den Schoß gefallen: Ich gründete den Daniel Peter Verlag – Verlag für ein neues Bewusstsein.

Da der Film mir förmlich aus den Händen „gerissen“ wurde, sollte ein weiteres Projekt zu dem Thema nicht lange auf sich warten lassen. Ich sah, dass sich viele Menschen zwar für das Mittel interessierten, aber unsicher waren, ob die Anwendung von MMS aus medizinischer Sicht zu empfehlen sei. Zwar kannte ich viele Heilpraktiker und Ärzte, die von dem Mittel überzeugt waren, aber sich dennoch nicht trauten, sich zu MMS zu äußern. Zu groß war ihre Sorge, dass sie Gefahr laufen würden, ihre Approbation zu verlieren.

Da MMS weil es nicht patentierbar, überall erhältlich, zu günstig und effektiv ist aus diesem Grund von der Pharmaindustrie nie in ein millionenschweres Zulassungsverfahren geschickt wurde, war es leichtes Futter für die Medien um sich darüber die Mäuler zu zerreißen ohne jemals sich aufrichtig für die Funktionsweise und den Wirkmechanismus und die Ungefährlichkeit zu interessieren. Das es allein als ungefährliches Desinfektionsmittel für unser Trinkwasser zugelassen ist sollte schon einem logisch denkenden Menschen genug Grund sein es sich genauer anzuschauen aber stattdessen wird es schlichtweg verteufelt.

Als ob nicht sogar jede Substanz unsachgemäß angewendet giftig sein kann, in der Tat ist MMS in der richtigen Anwendung laut seinen wissenschaftlichen Kennzahlen der LD50 Dosis (siehe auch den Beitrag dazu auf dieser Webseite) ungefährlicher als Aspirin oder sogar Koffein.

Ich erkannte wie wichtig es war einen ausgebildeten Arzt zu Wort kommen zu lassen und setzte mir in den Kopf, dass es doch möglich sein müsste, einen so mutigen Arzt oder eine Ärztin zu finden, der oder die das Mittel kennt und sich nicht scheut, darüber offen zu schreiben. Schließlich lernte ich Dr. Antje Oswald kennen, die über MMS bereits einen Fachartikel verfasst hatte und sich nach einigem Überlegen dazu bereit erklärte, Ihre Erfahrungen in ein Buch zu fassen. Das spannende an diesem Projekt war das wir einen Aufruf zur Beteiligung veröffentlichten und sich viele Menschen bereit erklärten Ihre Erfahrungen abdrucken zu lassen und da es hier wirklich um Transparenz ging, sogar die meisten mit vollem Namen.

Die erste Auflage von „Das MMS Handbuch“ war im Frühsommer 2011 noch nicht gedruckt, da war sie schon fast verkauft. Und kurz danach mussten wir bereits den Nachdruck organisieren. Das Buch ist nach vielen Jahren immer noch ein Best- und Longseller. Wir bekommen viele begeisterte Rückmeldungen und ich freue mich sehr, dass wir damit einen Beitrag für mehr Gesundheit leisten konnten. 

Einige Monate später ist mir eine guter Rat zuteil worden, ein Buch über ein ähnlich potentes Mittel zu veröffentlichen, das praktisch mehrere Jahrzehnte in Deutschland unter Ärzten und Medizinern zwar bestens bekannt, aber ein wohlbehütetes Geheimnis war: DMSO. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch kein deutsches Buch darüber. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Experten, der das Mittel gut kannte und darüber schreiben konnte. So trat Dr. Hartmut Fischer als eine Empfehlung in mein Leben. Er hatte seit seinem Studium der Naturwissenschaften und viele Jahre danach in den Laboren der Pharmaindustrie mit diesem Mittel gearbeitet, bis er sich später in weiser Einsicht der ganzheitlichen Lehre und Praxis zuwendete und eine Ausbildung als Heilpraktiker absolvierte.

Das ganzheitlich wirkende DMSO war der Pharmaindustrie und wissenschaftlichen Forschung durchaus bekannt und trotz der Veröffentlichung von mehr als 30.000 Fachartikeln zu DMSO,  das sogar zum Mittel mit den meisten therapeutischen Wirkungen gekürt wurde, war dieses potente Mittel der Öffentlichkeit dennoch vorenthalten worden. Warum? Die Ironie der Geschichte: Es war zu billig und nicht patentierbar.

Dr. Hartmut Fischer, der einen naturwissenschaftlichen und alternativmedizinischen Hintergrund und viel Erfahrung mit DMSO besaß, war geradezu prädestiniert, dieses Buch über DMSO zu schreiben. und er schrieb es schließlich mit viel Hingabe und Leidenschaft. Seitdem es Ende 2012 erschienen ist, hat es die Herzen vieler Leser erobert und ist seit vielen Jahren auf Platz 1 in der Rubrik „Heilen“ auf Amazon.

Trotz dieses Erfolgs und der Freude mit meinen Autoren und unseren Lesern war auch das nicht mein endgültiges Ziel, und ich besann mich wieder meines eigentlichen Anliegens, mich mit dem Thema „Was ist Realität?“ oder „Wer oder was bin ich wirklich?“ zu beschäftigen. Das war die Zeit, in der ich zu meditieren begann. Und das führte mich schließlich über ein paar glückliche Umstände im Jahre 2016 zu Rupert Spira, endlich einem lebenden Vertreter der non-dualen Lehre, die besagt, dass die Welt und wir selbst nicht getrennt (dual), sondern aus demselben Stoff (Bewusstsein) sind und somit eins (nondual).

Wer bis zu diesem Verständnis auf seiner eigenen Erfahrungsebene hindurch dringt, den erwartet nichts weniger als das, was die alten Weisen „Erleuchtung“ oder „Befreiung“, kurzum Glücklichsein, genannt haben. Kein anderer vermag es wie Rupert Spira, zu unserer eigenen, der Realität zugrunde liegenden Natur so liebevoll, Schritt für Schritt nachvollziehbar und die Augen öffnend führen. Um es mit den Worten von Deepak Chopra auszudrücken:

„..ich kann aufrichtig sagen, dass ich durch Rupert Spira ein tieferes Verständnis gewonnen habe als durch die Worte aller anderen Vertreter der modernen Spiritualität. Die Realität sendet uns eine Botschaft, die wir unbedingt hören müssen. Und im Moment übertrifft kein Bote Rupert Spiras bahnbrechende Worte in seinen Essays.“  So Deepak Chopras Worte in seinem Vorwort zu „The Nature of Consciousness“.

Der aufmerksame Leser wird es schon erahnen, dies ist das neueste Werk, das in Kürze erstmalig in deutscher Sprache unter dem Titel „Das Sein des Seins“ im Daniel-Peter-Verlag – Verlag für ein neues Bewusstsein erscheinen wird.

Rupert Spira erklärt in seinem neuen Buch, woher das Leid, das alle Menschen erfahren, überhaupt kommt: „Indem das Bewusstsein die Grenzen des Körpers annimmt, scheint es zu einem Bruchstück zu werden. Und als solches fühlt es sich vom Ganzen abgeschnitten, unvollständig, allein und empfindet einen Mangel. In der Folge befindet sich diese Bewusstsein-im-Körper-Wesenheit – das Ego oder das getrennte Selbst – in einem ständigen Zustand des Wünschens und ist immer auf der Suche nach einer Linderung für das Gefühl von Mangel, Unvollkommenheit und Einsamkeit durch den Erwerb von Objekten, Substanzen, Aktivitäten, Geisteszuständen und Beziehungen.“

Aber er erklärt auch, wie wir wieder aus dieser Spirale des Leidens herauskommen:
„Richtet dieses Gewahrsein seine Aufmerksamkeit auf sich selbst anstatt auf irgendein endliches Objekt oder einen endlichen Zustand, findet es keine Begrenzungen. Es findet keinen begrenzten Geist, kein begrenztes Bewusstsein. Es findet seine eigene Natur: den ursprünglichen Geist.“ 

In tiefer Wahrnehmung der eigenen Natur erkennen wir schließlich die wahren Eigenschaften von uns selbst – das reine Bewusstsein, das nicht verletzt und nicht zerstört werden kann, das unbegrenzt und ewig ist. Diese Erfahrung der eigenen Essenz gibt den Weg frei für die Empfindung von unerschütterlichem Frieden.
In Dankbarkeit für das Vertrauen, dieses Buch in deutscher Sprache veröffentlichen zu dürfen, arbeiten wir momentan fieberhaft und mit viel Sorgfalt an der Übersetzung dieses neuen monumentalen Werkes „Das Sein des Seins“ und können es selbst kaum erwarten, dass es am 1. Juli 2018 veröffentlicht werden wird. 

Daniel Peter
Im April 2018